Was läuft hier?

Wie ich auf der Startseite schon geschrieben habe, geht es hier um alles mögliche, das mir mal durch den Kopf gegangen ist. Dabei gibt es keine wirkliche thematische Ausrichtung. Das werden wahrscheinlich viele gesellschaftliche Themen aber auch IT-bezogene Posts sein. Auch die eine oder andere Foto-Tour wird hier ihr virtuelles Zuhause finden.

In der Vergangenheit habe ich schon mehrfach versucht, einen konsistenten Blog zu pflegen, und bin immer wieder gescheitert.
Da gab es die Iron Blogger Initiative mit wöchentlichen Posts; wöchentliche IT-News-Digests; immer mal wieder lange (SEHR lange) Pausen... Und jetzt versuche ich es mal mit etwas, das ich Slow Content nenne.

Slow Content darf gerne mal eine längere Lesedauer haben, ebenso wie eine längere Entstehungszeit und "Standzeit".
Die Medienlandschaft ist in den letzten Jahren immer schnelllebiger geworden. Tweets haben eine Halbwertszeit von unter einer Stunde, Instagram-Posts nicht mal einen Tag und Facebook ist eigentlich schon gar kein Thema mehr.
Ich möchte mit Slow Content ins Gegenteil gehen. Es kann gut sein, dass ein Post auch mal über Wochen und Monate als Jüngster stehen bleibt. Ich will und muss nicht um jeden Preis posten und schon gar nicht jeden Hype mitnehmen, nur um Reichweite und Relevanz zu haben.

Das sagt dann auch schon einiges über euch aus, glaube ich. Wenn ihr solche etwas tiefergehenden Inhalte mögt, schaut gerne ab und an mal rein. Vielleicht schaffe ich es auch irgendwann mal, RSS-Feeds zu reanimieren.

Noch ein paar Worte zur Technik:
"Ein Kessel Buntes..." setzt NICHT mehr auf Wordpress, wie ich es lange getan habe. Hintergrund ist, dass ich mit diesem Neustart eine einfachere Technik einsetzen wollte, die mich auf den Inhalt konzentrieren lässt und nicht zur Hälfte aus technischer Administration besteht. Im Moment arbeite ich mit einem Static Site Generator, der nur klassische HTML-Seiten erstellt und hochlädt. Das hat neben der sparsamen Administration noch einen entscheidenden Vorteil: Diese Seite hat genau null Cookies und fast keine Datenschutz-Bedenken. Eines meiner größten Probleme mit Wordpress war zuletzt, dass es ein ordentlicher Krampf ist, die Seite DSGVO-konform zu bekommen und die EU-Cookie-Richtlinie macht es nochmal deutlich spannender. Hinzu wären auch noch echte Kosten gekommen. Wordpress braucht für die Konformität Plugins, die mittlerweile mit monatlichen Lizenzkosten einhergehen, und das war ich ehrlich gesagt einfach nicht bereit zu zahlen.
Die Alternative funktioniert für mich genauso gut und kostet im laufenden Betrieb nichts extra. Investieren musste ich auch nur etwas Zeit und es erfüllt noch einen weiteren Aspekt: Ich will mein kleines virtuelles Zuhause nicht mehr so stark von Firmen und ihren Plattformen abhängig machen. Mein Hoster, mein Internet-Anbieter und ich - das war es.